Melbinger für Afrika

 

SchulklasseDer vergangene wissenschaftliche Abend stand ganz im Zeichen des Sozialprojektes "Melbinger für Afrika". Fotograf Peter Melbinger, der dieses Projekt mit seiner Lebensgefährtin Katrin Jentl auf die Beine gestellt hat, erzählt wie es dazu gekommen ist, was alles getan wurde und was noch kommen wird.

Ausschlaggebend für den Start des Projektes war ein Urlaub im Jahr 2007. Die Reise führte Peter und Katrin unter anderem in ein Masai Dorf und eine Schule in der Nähe eines Safaricamps in Kenai. 

Der damalige Safariguide John Leshao, die jetzige Vertrauensperson vor Ort, schilderte den beiden viel über die schlechten Zustände an den Schulen in entlegenen Gegenden im Masai-Land. Wieder in Österreich wurde dann der Entschluss gefasst ein Hilfsprojekt für Masai Kinder zu starten. Eine der betroffenen Schulen war die Grundschule von Ilkujuka. Durch einen Spendenaufruf im Verwandten- und Freundeskreis konnten 5000 € aufgetrieben werden und somit fiel der Startschuss für dieses beispielloses Projekt. 

Im August 2008 wurde die Ilkujuka Primary School feierlich eröffnet. Durch den großen Erfolg bestärkt, startete man unter dem Namen „Melbinger für Afrika“ direkt in die nächsten Projekte in und um Ilkujuka. Neben weiteren Klassenzimmern konnte durch zahlreiche Spenden ein Wasserprojekt errichtet werden, das eine dauerhafte Versorgung der Primary School Ilkujuka sichern konnte. Parallel zu Ilkujuka entstand am Standort Emorogi eine weitere Primary School . Im August 2008 gab es in Emorogi keine einzige Klasse, mittlerweile stehen auf dem Schulgrund sieben Klassenzimmer, davon sechs mit österreichischen Spendengeldern gebaut, realisiert durch „Melbinger für Afrika“.Katrin Jentl, John Leshao und Peter Melbinger (v.l.)

 Katrin Jentl, John Leshao und Peter Melbinger (v.l.)

Beide Schulstandorte werden fortlaufend mit Instandhaltungsgeldern unterstützt, die unter anderem für Schulbücher, Mobiliar, Schuluniformen und anderes nötiges Inventar aufgewendet werden.

Dass die Initiative Früchte trägt, zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass Schulen zum Vergleich ihrer Effizienz in Zwischentests gegeneinander antreten. Bei diesen Competitions konnte sich vorallem Ilkujuka ganz vorne einreihen.

Das bisher Verwirklichte lässt sich hier schwer in seiner Gesamtheit zusammenfassen, obwohl jeder einzelne Schritt und Spender eine separate Würdigung verdient hätten. Denn mittlerweile konnten im Namen des Projekts bereits mehr als 130.000 Euro gesammelt werden.

Weiterführende Informationen, vor allem auch die sehr interessanten Newsletter, sind auf der Projekthomepage zu finden.

Das Copyright für die verwendeten Bilder in diesem Artikel liegt bei Foto Peter Melbinger.(http://www.foto.melbinger.com/)