Start ins Wintersemester 2013/14

„Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken!“

Dante Alighieri

Viele werden sich jetzt eventuell fragen, was dieser Funken, bzw. die daraus resultierenden Flamme für eine Bedeutung für die Verbindung haben. Ist es nicht so, dass wir als junge Fuxen nicht mehr als ein winziger Funke sind? Ist es nicht so, dass jeder einzige Funke genug Potential hat, eine mächtige Flamme entstehen zu lassen? Am vergangenen Freitag durften wir wieder zwei Funken kennenlernen. Mit den Neobundesbrüdern Kraut und Sissi haben wir unsere Semesterantrittsmesse und –kneipe in einem würdigen Rahmen abgehalten und konnten mit guter Stimmung auf die kommenden Wochen im doch etwas stressigeren Studienalltag einstimmen.

Doch wie ist das eigentlich mit der Karriere? Welche Parallelen finden wir zu dem Eingangszitat. Viele denken sich immer: Nach der Matura hat man alles, was man für einen erfolgreichen Studieneintritt benötigt. Irrtum? Viele denken sich: Nach einem Studienabschluss hat man es endlich geschafft. Dr. Walcher von Microsoft hat uns in seinem impulsiven Vortrag nur das bestätigt, was wir schon gewusst haben. Am Anfang des Berufslebens ist man ein winziger Funke mit einem immensen Potential. Doch ob wir aus diesem Potential eine Flamme entstehen lassen liegt an uns – und das können wir nicht alleine tun: Ein Feuer braucht Nahrung bzw. Holz – dieses Holz ist ein Synonym für die Sicherheit, die wir in unserem Leben brauchen. Einen strukturierten Tagesablauf, genug Motivation und Befriedigung der Grundbedürfnisse. Auch das lebenslange Lernen kann man in diese Kategorie packen. Man muss immer wieder Holz nachlegen, damit die Flamme weiter brennen kann. Mit Holz alleine gibt es noch lange kein Feuer! Wir brauchen den Wind, der uns die Gedanken und das Wort der Freunde und Familie zuflüstert. Denn wohin verschwindet sonst der Sinn einer großartigen Karriere?

Auch auf den Burschenconvent kann man das Semestermotto in vielen Kleinigkeiten entdecken: Ein eigentlich kleiner und unwichtiger Punkt, der zu einer großen Diskussion ausartet. Doch es gilt auch da, das positive daraus zu finden: In unserer Albertina brennt die Flamme der Entschlossenen und die Begeisterung der Tatkräftigen.

In diesem Sinne werden wir im kommenden Semester jedem Funken die Möglichkeit geben sich zu einer Flamme zu entwickeln und unsere Albertina weiterhin dazu führen, eine behagliche Atmosphäre zu schaffen. 

-Stoiber, Paulinchen